AVZO Cheb Jiri Vojta Memorial
01.11.2014, Cheb (Tschechische Republik)

Text und Bilder Jörg Schlegel


Es war schon im Vorfeld abzusehen, dass die diesjährige Veranstaltung in Eger (Cheb) auf einem neuen Level ankommen wird. Der neue Organisator David Lengyel ist wohl der Hauptgrund dafür. Da der AVZO Cheb sich im eigenen Land in geografischer Hinsicht in einer Randsituation befindet, war das Engagement von David auch Richtung Deutschland ausgerichtet. Die Organisation von Übernachtung und Verpflegung zu sehr günstigen Konditionen machten es uns leicht hier „Ja“ zu sagen. Vom FFMC konnte zwar nur ich überzeugt werden, aber auf meine „unorganisierten“ Freunde namens Uli und Arne war Verlass. Am Tag vorher war der Aufbau möglich und zur anschließenden „Warm up-Party“ waren allerhand tschechische und deutsche Modellbauer gekommen. Natürlich waren wir wieder die Letzten die aus der Kneipe gegangen sind. Nur um uns von unseren tschechischen Freunden allen voran Jirka (JMC-Hobby), ins nächste Gasthaus zerren zu lassen. Auch am nächsten Tag klappte alles mit der Völkerverständigung, durch die neue Form der Ausstellung war irgendwie besserer Kontakt vor allem mit den Tschechen möglich. Das neue Musik- und Kongresszentrum, mit einem beeindruckenden Ambiente, bietet wesentlich mehr Platz als die früheren Klassenräume und ermöglicht auch die Clubpräsentation, was vor allem von den deutschen Modellbauern genutzt wurde. Es waren derer viele: Hamburger, Leipziger, Erzgebirgler, Siegerländer, Bayern ein Saarländer und auch ich mit meinem Dreimetertisch. Einige gut bestückte Händler (z.B. Artur Modelcentrum) waren anwesend und sorgten dafür, sein Geld sinnvoll anzulegen. Der übliche Wettbewerb mit zahlreichen Kategorien lief natürlich auch. Im Gegensatz zu früheren Veranstaltungen wurden die Modelle jedoch nicht vom Publikum, sondern von geschulten Richtern bewertet. Weiterhin konnte man auch zwei Workshops von Alexander Glass (Uschi van der Rosten) und Jakub Vilingr (Modelplac) beiwohnen, beides sehr angenehme und mitteilsame Zeitgenossen. Die ausgestellten Modelle waren wie immer hierzulande von hohem Niveau und es wurden 480 Modelle im Gegensatz zu 120 im letzten Jahr zum Wettbewerb angemeldet. Mehrere deutsche Teilnehmer wurden mit den allseits beliebten Werkzeugmarken der früheren Eger Flugzeugwerke GmbH ausgezeichnet. Eine rundherum gelungene Veranstaltung, wo es aber absolut gar nichts zu meckern gab! Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank!

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