AIR 14
30.8. bis 7.9.2014, Payerne Schweiz

Text und Fotos Bernhard Pethe


Wenn die Schweizer Luftwaffe an zwei aufeinander folgenden Wochenenden zur Airshow laden, dann muss es einen besonderen Grund geben. 100 Jahre Schweizer Flugwaffe, 50 Jahre Patrouille Swiss und 25 Jahre Pilatus PC-7 Team. Diese zwei Wochenenden ermöglichten einen aktuellen und umfassenden Einblick in das Leistungsvermögen der Schweizer Luftwaffe. Eine einzigartige Ausstellung zum Jubiläum, zeigten historische und moderne Kampfflugzeuge und lockten an den Wochenenden weit über 100 000 Besucher nach Payerne. Schon bei der Auffahrt auf die Autobahn in Bern, war früh am Morgen, das erhöhte Verkehrsaufkommen in Richtung Payerne auffällig. Auf den letzten Kilometern waren die Staus nicht mehr zu vermeiden. Aufschlussreich das Konglomerat der Autokennzeichen aus Deutschland, Holland, Frankreich, Italien und natürlich der Schweiz. Parkmöglichkeiten gab es im Umfeld ausreichend, auch wenn der Fußmarsch bis zum Einlass schon mal länger sein konnte.

Auf der Schweizer Gästeliste standen alle namhaften europäischen Airshow Teams, dazu „Al Fursan“, das Team der Luftwaffe der Vereinigten Arabischen Emirate. Das es mit dem russischen Team nicht geklappt hat, wurde allgemein mit Bedauern zur Kenntnis genommen, war aber aufgrund der politischen Situation nicht anders zu erwarten. Viele Luftwaffen der Welt kamen zum gratulieren und durften auch die Leistungsfähigkeit ihrer Flugzeuge und Piloten am Himmel über der Schweiz demonstrieren. Wenn ein Airshowsprecher von „Woodstock in the Air“ sprach, so wird es diesem Event voll gerecht. Der organisatorische Aufwand war schon beachtlich und ich glaube, hier war die gesamte Schweiz mit eingebunden. Man muss dem mit Respekt begegnen und man muss sich nur bei allen Beteiligten, Helfern und Sponsoren herzlich bedanken. Allein die Helfer an den vielen Verpflegungspunkten, hatten an den warmen Tagen alle Hände voll zu tun. Merci.

Was positiv noch dazu kam, das Wetter hat die ganzen zehn Tage gepasst. Warum spreche ich von zehn Tagen? Weil zwischen den Wochenenden ein verkleinertes Programm geboten wurde und weil die Luftfahrtinteressierten mit einem Spotterticket, an diesen Tagen kostenfrei auf das Gelände durften. Zwei speziell abgesperrte Bereiche boten dabei die besten Voraussetzungen, um die große Anzahl der unterschiedlichsten Luftfahrzeuge digital abzuspeichern. Ein positiver Nebeneffekt war, man konnte den einen oder anderen Bekannten aus dem Flugzeugforum wiedertreffen oder neue User kennenlernen. Deshalb von hier noch mal einen Gruß an den Spotterhügel, es waren zweifellos ein paar schöne und erlebnisreiche Tage, an die man nun, in den trüben Herbsttagen gern zurückdenkt.

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